Architekturpreis 13

Architekturpreis 12

Architekturpreis 12

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1.Preis

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»Durch seine ganz abstrakte, rationalisierte Form, durch die bewusst ausgelassenen feinen Details eines Stadthauses, entsteht ein industrieller Charme, eine gewisse Rohheit. Durch die große Einfachheit und Unmittelbarkeit mit der der Entwurf sich der Straße zeigt,  gelingt es, die genannten Anforderungen zu verbinden.«



Carolin Richter

1.Preis

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»Das ist eine sehr reife Arbeit. Sie ist sehr detailliert durchgearbeitet, vom Städtebau bis ins Kleinste. Sehr besonders an dieser Arbeit ist ihr Raumprogramm. Die Architekturaufgabe, ein repräsentatives öffentliches Gebäude, mit einem großen Raumprogramm gut umzusetzen, ist eine große Herausforderung. Dies ist bei diesem Entwurf sichtlich gelungen. Auch in der Darstellung ist dieser Entwurf auf sehr hohem Niveau, nichts lässt zu wünschen übrig.«

Marvin Junghanns

1.Preis

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»Es werden Akzente gesetzt, der Blick wird nur stellenweise fokussiert. Es gibt unterschiedliche Detail-Intensitäten in den entwickelten Zonen. So etwas ist sehr wichtig. Erst durch diese Unterschiede werden die Qualitäten der einzelnen Orte sichtbar. Ein Stollen der nur aus Rosinen besteht ist fürchterlich. Es muss Bereiche der Erholung geben und Bereiche in denen es wieder eine Besonderheit gibt. Davon lebt ein Raum. Die Akzentuierung ist sowohl im Stadtraum als auch im Landschaftsraum wichtig. Das ist bei diesem Projekt ein ganz wesentlicher Aspekt.«


Klaus-Peter Lorenz, Frithjof Hamacher

Anerkennungen

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»Sehr überzeugend an dieser Arbeit ist die Entscheidung, das bestehende Gebäude nicht als separate Einheit zu betrachten, sondern das ganze Projekt aus dem Bestand wachsen zu lassen. Auch die schlichte Fassade ist sehr überzeugend. Kritisch gesehen wird die diagrammatische Wirkung der Grundrisse. Auch der hohe Glasanteil in der Fassade und die Atmosphäre der Innenräume durch die glänzenden Steinfußboden ist für diesen Ort zu diskutieren.«

Meike Wolf

»An diesem Projekt ist interessant, wie in einer sehr strikten baulichen Vorgabe der Zeilen so unterschiedliche und spannende Räume entstehen können. Von der Hecke bis hin zu schwingenden Wegeführungen werden verschiedene Gliederungselemente angeboten, welche die wohnungsnahen Freiräume der Zeilensiedlungen in eine Parklandschaft transformieren.«


Stephanie Hofmann, Jenny Hamerla

»Lobenswert ist die Klarheit des Grundrisses, der aus zwei
Häusern Eins macht und im Erdgeschoss einen starken Raum kreiert. Die Einfachheit der Grundrisse setzt sich in der Fassade fort. Die sehr stringente Darstellung entspricht dem auf jeder Ebene klaren Konzept des Projektes.«
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Sonderanerkennung

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»Die Arbeit fanden wir herausstechend, einzigartig in dieser Runde, da vom Ansatz bis ins Detail das selbsterklärende Prinzip der Konstruktion, anhand von Piktogrammen, durchgehalten wurde. Die Menschen, die dann mit dieser Schule arbeiten, werden in die Lage versetzt ohne die Hilfe von Architekten mit den Konstruktionen zu arbeiten. Auch wenn es keine Platzierung erreicht hat, hat dieses Projekt eine besondere Belobigung verdient, da es für Studenten auch ein Wagnis ist sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und in einem anderen Kontext, mit anderen Materialien zu entwerfen.«

Martin Kollna, Melanie Bauer